Blog Wein-News Wie wird Roséwein hergestellt? Das gut gehütete Geheimnis der Rosés
Comment fait-on du vin rosé ? Le secret bien gardé des rosés

Wie wird Roséwein hergestellt? Das gut gehütete Geheimnis der Rosés

Weit entfernt von den gängigen Vorstellungen ist Roséwein nicht einfach das Ergebnis einer Mischung aus Weiß- und Rotwein, mit der bemerkenswerten Ausnahme spezieller Cuvées in der Champagne. Seine Herstellung ist das Werk einer feinen Kunst, die ebenso viel Können erfordert wie bei Weiß- oder Rotweinen. Hinter seiner Farbpalette verbergen sich hauptsächlich drei Vinifizierungsmethoden, von denen jede ihre eigene Nuance an Farbe, Textur und Aroma mitbringt. Man kann auch von der Assemblagemethode sprechen, die für Champagner Rosé typisch ist. Tauchen wir gemeinsam in diese bunte Welt ein und entdecken die gut gehüteten Geheimnisse der Roséweinherstellung!


Der Rosé durch Mazeration

Stellen Sie sich schwarze, sonnenverwöhnte Trauben vor, die bis zu 24 Stunden ruhig im Tank ruhen und dabei behutsam ihre Essenz freisetzen. Hier beginnt das Abenteuer des Rosé durch Mazeration. Diese Methode erlaubt es den natürlichen Pigmenten und Aromen in der Traubenhaut, in den Saft einzuziehen und ihm eine eigene Farbe und Charakter zu verleihen. Anschließend wird der Most gepresst, wobei Feststoffe vom Flüssigen getrennt werden, und letzterer fermentiert bei niedriger Temperatur. Das Ergebnis? Ein geschmacklich reicher Roséwein, oft dunkler, der die ganze Komplexität seiner fruchtigen und floralen Aromen in sich trägt.

Der Rosé durch Pressung

Direkt und effektiv ist der Rosé durch Pressung das Ergebnis einer ebenso einfachen wie alten Geste. Bereits bei der Ankunft aus dem Weinberg werden die Trauben sorgfältig gepresst, und der gewonnene Saft wird direkt zur Gärung gebracht. Dieser Prozess verleiht dem Wein eine helle, oft lachsfarbene Robe, die klarer ist als die des Rosé durch Mazeration.

Der Rosé durch Abzug (Saignée)

Der Rosé durch Abzug entsteht aus der ursprünglichen Absicht, Rotwein herzustellen. Nach einer kurzen Mazerationszeit wird ein Teil des Safts entnommen, um separat vinifiziert zu werden. Der Rest dient der Rotweinherstellung. Dieser Rosé ist oft farbintensiver und kraftvoller.

Aber worin genau liegt der Unterschied zwischen einem Rosé durch Mazeration und einem Rosé durch Abzug? Gute Frage! Der Unterschied ist fein: Der Rosé durch Abzug ist ein Wein, der ursprünglich aus einer Cuvée entnommen wurde, die für Rotwein bestimmt ist. Wird hingegen die gesamte Maische verwendet, spricht man von Rosé durch Mazeration.

Der Rosé durch Assemblage

Achtung hier: Die Assemblagemethode, die Rot- und Weißwein kombiniert, ist in Frankreich ausschließlich für die Herstellung von Champagner Rosé erlaubt. Obwohl diese Technik einfach erscheinen mag, unterliegt sie strengen Regeln. Um einen Champagner Rosé durch Assemblage herzustellen, vinifizieren die Winzer der Champagne zunächst einen Weißwein, der aus der Vereinigung von Saft weißer und schwarzer Trauben entsteht. Zu dieser Basis fügen sie dann einen Anteil Rotwein (5 bis 20 %), typischerweise Pinot Noir, hinzu, um den gewünschten Farbton zu erreichen. Die Vinifizierung folgt anschließend den traditionellen Schritten der Champagnermethode.

Die Rosés von Petit Ballon

Bei Petit Ballon teilen wir Roséweine in zwei Kategorien, die unseren wichtigsten Labels entsprechen:

Die Rosés mit dem Label Friand: Das ist der Wein für Freunde, zum Aperitif, zum Faulenzen, für Boule, leicht und gefährlich lecker. Am besten gut gekühlt bei 8/10° zu genießen.

Die Rosés mit dem Label Élégant: Dieser Rosé ist eher für den Tisch, anspruchsvoller, wie ein großer Weiß- oder leichter Rotwein. Für den Grillabend, in Kombination mit Speisen, bei 10/12° zu servieren.

 

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