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Les arômes de fleurs dans les vins

Blumige Aromen in Weinen

Der Frühling kündigt sich langsam an, und mit ihm sprießen die ersten Blumen. Wie sehr freuen wir uns darauf, bei unseren Ausflügen im Frühling den ersten Duft von Jasmin oder Mimose wahrzunehmen! Wussten Sie, dass man in einem Glas Wein Blütenaromen erkennen kann? Das ist nicht einfach, wenn unser Geruchssinn nicht trainiert ist. Aber keine Sorge, wir wiederholen es oft: Man muss die Aromen des Weins nicht erraten können, um ihn zu genießen!

Wenn Sie jedoch neugierig sind und bei Ihrer nächsten Verkostung die verschiedenen Blütenaromen erraten möchten, geben wir Ihnen ein paar Anhaltspunkte.


Bevor wir beginnen: Wie kann ein Wein Blütenaromen haben?

Gute Frage! Wie Sie vielleicht schon bemerkt haben, riechen nicht alle Weine nach Trauben. Bei manchen nimmt man eher fruchtige, bei anderen eher florale Aromen wahr. Diese unterschiedlichen Weinaromen stammen hauptsächlich aus den chemischen Verbindungen in der Traubenschale. Für die Blütenaromen sind Ester, Terpene und Thiole verantwortlich. Das Vorhandensein und die Intensität dieser Aromen hängen weitgehend von der Rebsorte, den klimatischen Bedingungen und der Weinbereitung ab.

Die verschiedenen Blütenaromen im Wein

Blütenaromen in Weißweinen:

Einige Rebsorten sind aromatischer als andere: Das bedeutet, dass sich die verschiedenen Aromen leichter unterscheiden lassen.

Unter den weißen Rebsorten zeichnet sich der Gewürztraminer aus dem Elsass durch sein außergewöhnliches aromatisches Potenzial aus. In jungen Weißweinen erinnert sein Duft an Rose, Veilchen, Iris und manchmal an Geranienblätter.

Der Muskat, insbesondere der Muscat de Mireval, ist ein weiteres gutes Beispiel für eine aromatische weiße Rebsorte. Er wird rund um das Mittelmeer angebaut und erinnert an weiße Rose und Orangenblüte.

Andere Weißweine aus Riesling, Chenin Blanc oder Sauvignon Blanc können Aromen von Akazienblüten verströmen. Reife und konzentrierte Chenin-Blanc-Weine können wiederum Lindenblütenaromen erkennen lassen.

Der Chardonnay, die wichtigste Rebsorte des Burgunds, kann manchmal an florale Aromen wie Akazie erinnern und an Weißdorn denken lassen.

Blütenaromen und rote Rebsorten:

Cabernet Franc: Eine der wichtigsten Rebsorten des Loire-Tals und von Bordeaux, die wegen ihrer Veilchennoten geschätzt wird.

Syrah: Der Star des Rhônetals zeigt ebenfalls intensive Veilchenaromen.

Pinot Noir: Als Symbol des Burgunds offenbart diese Rebsorte florale Nuancen von Pfingstrose oder Veilchen.

Gamay: Charakteristisch für das Beaujolais, bietet er leichte Noten von Veilchen, Pfingstrose und Flieder.

So verkosten Sie ihn richtig, in der Nase ebenso wie am Gaumen.

Und wie sieht es mit Blütenaromen in Roséweinen aus?

Diese Weine werden häufig aus Rebsorten wie Grenache, Syrah und Cinsault hergestellt. Daher können auch sie mehrere Blütenaromen aufweisen, die denen roter Weine ähneln!

Hier finden Sie alle Tipps, um Ihren Rosé richtig zu verkosten und seine blumigen Aromen zu entdecken.

Was bedeutet „Bouquet“, wenn man von einem Wein spricht?

Das „Bouquet“ eines Weins bezeichnet die Gesamtheit der Aromen, die bei der Verkostung eines Weins wahrnehmbar sind, und nicht nur die Blütenaromen!

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