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Quels sont les meilleurs cépages pour l’été ?

Welche Rebsorten sind am besten für den Sommer geeignet?

Ab Juni werden die Rotweine ganz hinten im Schrank verstaut. Man greift zum Rosé, ohne wirklich zu hinterfragen warum. Man wählt den frischesten Weißwein aus dem Kühlschrank, ohne zweimal darüber nachzudenken. Der Sommer hat seine Gewohnheiten, und der Wein bildet da keine Ausnahme. Man sucht Frische, Leichtigkeit, den erfrischenden Charakter. Man möchte einen Wein, der zu gegrilltem Fisch, einer Wassermelonen-Salat oder einer Käseplatte direkt aus dem Kühlschrank passt. Weniger Kraft, mehr Frische. Weniger Struktur, mehr Frucht. Es ist keine Frage der Farbe – es ist eine Frage der Rebsorte.

 

Was macht eine „Sommerrebsorte“ aus?

 

Das ist natürlich keine offizielle Kategorie. Aber Weinliebhaber erkennen instinktiv, wonach sie bei steigenden Temperaturen verlangen: lebendige, wenig alkoholische, aromatische Weine, die den Gaumen nicht erdrücken und die Eiswannenprobe bestehen, ohne an Reiz zu verlieren. Mit anderen Worten: Weine, die genauso erfrischen, wie sie verführen.


Die am besten zum Sommer passenden Rebsorten teilen meist einige Eigenschaften:

  • Eine gute natürliche Säure für Frische und Leichtigkeit im Mund;
  • Ein moderater Alkoholgehalt, um die sommerlichen Mahlzeiten nicht zu beschweren;
  • Fruchtige oder florale Aromen, die sich auch gut gekühlt entfalten;
  • Vielseitigkeit am Tisch, um leichte Sommergerichte zu begleiten.


Die besten weißen Rebsorten für den Sommer

 

Bei Weißwein ist die Auswahl groß. Aber einige Rebsorten besitzen die seltene Fähigkeit, Frische, Aromen und Leichtigkeit zu vereinen – drei Qualitäten, die im Sommer Gold wert sind.


Picpoul de Pinet: der König der Terrasse

Wenn der Sommer eine Rebsorte hätte, wäre es wahrscheinlich der Picpoul. An den Ufern des Étang de Thau im Hérault angebaut, liefert er trockene, lebendige, jodhaltige Weißweine mit einer sehr frischen Säure, die ihn zur idealen Begleitung für Austern, Schalentiere und mit Zitrone gegrillten Fisch macht. Picpoul ist der Wein, der schon beim Einschenken die Sonne spüren lässt.


Vermentino: das Mittelmeer im Glas

Die Hauptrebsorte auf Korsika und in einigen Anbaugebieten des Languedoc und der Provence, der Vermentino (auch Rolle genannt), besticht durch Aromen von weißem Pfirsich, frischer Mandel, weißen Blüten und manchmal einer leichten salzigen Note. Er liefert aromatische und frische Weine mit schöner Lebendigkeit im Mund. Vermentino passt sowohl zu einer Wurstplatte als auch zu Fisch von der Plancha.


Muscadet: dezent, jodhaltig und so zuverlässig

Lange unterschätzt, erlebt der Muscadet eine Renaissance. Die besten Cuvées, auf der Hefe gereift, entwickeln eine bemerkenswerte Komplexität und Spannung. Aber selbst in seinen einfacheren Varianten bleibt er ein idealer Sommerwein: trocken, lebendig, wenig alkoholisch (um die 11-12°). Perfekt zu Austern, geräuchertem Fisch oder einfach als Aperitif im Garten.


Riesling: der König der Frische

Wenig alkoholisch ist der Riesling eine der vielseitigsten Rebsorten im Sommer. Er zeigt sich besonders in den Elsässer Weinen mit erstaunlicher aromatischer Präzision: Zitrusfrüchte, Feuerstein, Pfirsich, weiße Blüten. Gekühlt (8-10°C) serviert, passt er ideal zu leicht gewürzten Gerichten, gemischten Salaten und Fisch in Sauce. Ein Wein, der immer wieder überrascht, wer ihn noch nicht kennt.


Weißer Grenache: der unterschätzte Südfranzose

Sehr präsent im Languedoc, den Côtes-du-Rhône und im Roussillon, liefert der weiße Grenache großzügige, runde Weine mit Noten von Grapefruit, Aprikose und manchmal Blüten. Er ist vollmundiger als Picpoul oder Muscadet, behält aber eine aromatische Frische, die ihn zum hervorragenden Begleiter sommerlicher Gerichte macht: Salade Niçoise, Tapenade, Ziegenkäse, gegrilltes Gemüse.


Die Rebsorten der Sommer-Rosés: der große Klassiker

 

In Frankreich ist Rosé der Sommerwein schlechthin. Er macht heute fast ein Drittel des nationalen Verbrauchs aus.


Grenache: das Herz des provenzalischen Rosé

Er dominiert die Rosés der Provence, oft verschnitten mit Cinsault und Syrah. Grenache bringt Rundheit, Aromen von roten Beeren, eine leichte Pfeffernote und eine schöne Länge im Mund. Das sind Weine, die zugleich elegant und erfrischend sind und sowohl zu einem Grillabend mit Freunden als auch zu einem schickeren Dinner passen.


Cinsault: die Rebsorte der absoluten Frische

Cinsault ist eines der bestgehüteten Geheimnisse der mediterranen Rosés. Sehr fruchtig, wenig tanninhaltig, von Natur aus wenig alkoholisch, liefert er Rosés mit bemerkenswerter Leichtigkeit.


Mourvèdre: der Gourmet-Rosé

In den Rosés der Provence nimmt Mourvèdre eine zentrale Rolle ein. Er liefert strukturiertere, komplexere Rosés mit Noten von dunklen Früchten, Gewürzen und manchmal Garrigue. Diese „Gourmet“-Rosés passen hervorragend zu aufwendigeren Gerichten: Fisch in Sauce, weißes Fleisch, gereifte Käse. Eine ideale Wahl für alle, die einen Rosé wollen, der mehr kann als nur die Terrasse mit Freunden.


Die Rotweine des Sommers: leicht, fruchtig… und gekühlt serviert!

 

Ab Juni werden die Rotweine ganz hinten im Schrank verstaut. Das ist ein Fehler. Die Voraussetzung, sie im Sommer zu genießen? Die richtigen Rebsorten wählen, sie zwei Stunden vor dem Servieren kühlen und die Vorstellung vergessen, dass Rotwein bei über 30°C unbedingt Zimmertemperatur haben muss.


Gamay: der Sommer-Rotwein schlechthin

Er ist die Rebsorte des Beaujolais und wahrscheinlich der sommerlichste Rotwein überhaupt. Knackige Frucht – Kirsche, Himbeere, Pfingstrose –, fast keine Tannine, natürliche Frische und moderater Alkoholgehalt: Gamay erfüllt alle Kriterien. Bei etwa 14°C serviert, ist er der perfekte Begleiter zu Wurstwaren, Brathähnchen oder Weichkäse.


Pinot Noir: die Verkörperung von Finesse

Im Sommer wählt man ihn in seinen leichtesten und fruchtigsten Varianten: AOC Bourgogne, Marsannay oder elsässischer Pinot Noir. Diese Weine sind etwas Besonderes – sie sind auch leicht gekühlt sehr angenehm und passen sowohl zu weißem Fleisch als auch zu vegetarischen Gerichten. Eine Rebsorte, die nie nur einfach trinkbar sein will.


Poulsard und Trousseau: die Kuriositäten des Jura

Zu den leichtesten Rotweinen gehören sie: sehr wenig Tannine, zarte Aromen von Erdbeere, Pfingstrose und Pfeffer, oft unter 12° Alkohol. Poulsard tendiert zum Rosé, Trousseau ist etwas farbintensiver. Beide sind im Sommer wunderbar zu rohem Gemüse, Quiche oder Käsebrot. Ein Entdeckungstipp, wenn Sie sie noch nicht kennen – und unbedingt vor dem Servieren kühlen.


Cinsault: das mediterrane Geheimnis

Schon bei den Rosés erwähnt, verdient der in Rot ausgebaute Cinsault hier ebenfalls seinen Platz. Sehr fruchtig, wenig tanninhaltig, von Natur aus wenig alkoholisch, liefert er Rotweine mit verblüffender Leichtigkeit. Ideal zu feinen Wurstwaren, frischem Ziegenkäse oder sogar Erdbeeren. Ja, Erdbeeren.


3 Tipps für die richtige Weinauswahl im Sommer


Setzen Sie auf Säure, nicht auf Alkoholgehalt

Ein Wein mit 13,5° kann im November angenehm wirken. Im August kann er schwer wirken. Im Sommer bevorzugen Sie Rebsorten mit natürlichem niedrigem Alkohol und Säure: Sie trinken sich besser, ermüden weniger und halten die Hitze besser aus.


Vernachlässigen Sie nicht die Serviertemperatur

Weißwein serviert man bei 8 bis 10°C, Rosé bei etwa 10°C und leichten Rotwein bei 14 bis 16°C.


Holen Sie die Flaschen etwas vor dem Servieren aus dem Kühlschrank

Ein zu kalter Wein verliert seine Aromen, ein zu warmer Wein verliert jegliche Frische. Planen Sie einen Eiskübel ein, auch für Rotweine.

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