3 verrückte Arten, Wein herzustellen
Keine Sorge, die daraus resultierenden Weine sind durchaus trinkbar und sogar ausgezeichnet. Dank dieser drei Methoden wird der produzierte Wein als „süß“ bezeichnet, was zu süßen Aromen tendiert.
Mhhh, eine faule Traube!
Wer hätte das gedacht: Eine Traube im Weinberg verfaulen lassen, um daraus einen süßen Wein zu machen, und trotzdem... Aber Vorsicht, hier geht es um Edelfäule.
Wie funktioniert es?
Sobald die Trauben reif sind, werden sie nicht wie gewöhnliche Trauben geerntet, sondern verrotten. Dabei kommt der Pilz Botrytis cinerea ins Spiel. Für viele Winzer ein Albtraum, ist er für einige privilegierte Terroirs ein Segen, denn in ihrem Mikroklima ist Edelfäule ein häufiges Phänomen. Die Trauben trocknen aus, wodurch sich Aromen und Zucker konzentrieren und der Wein seinen einzigartigen Geschmack erhält.
Beispiel: Sauternes, Coteaux du Layon
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Passerillage
Getrocknete Trauben für einen sehr süßen Wein!
Dabei werden die Trauben einfach im Weinberg geerntet, wenn sie reif sind, und dann an einem gut belüfteten Ort zum Trocknen gelassen. Der Wein ist dann sehr süß. In Italien werden die Trauben am Rebstock in der Sonne getrocknet. Man spricht dann von süßen Weinen.
Beispiel: Strohwein aus Jura oder Hermitage, Passito
Glaglagla
Weinherstellung mitten im Winter in Regionen, in denen es sehr, sehr kalt ist? Wow, das ist durchaus möglich! Sehen Sie sich das Ergebnis an, und es ist gar nicht schlimmer! Unter Schnee und Eis passiert dies in bestimmten Regionen Kanadas, Deutschlands und noch seltener in Frankreich (zum Beispiel im Elsass).
Es handelt sich also um eine Ernte gefrorener Trauben, der enthaltene Sirup ist dann extrem konzentriert und süß, was ihn zu einem äußerst köstlichen Wein macht.
Beispiele: ice wine, Eiswein
Verrückt, oder?