Blog Der Petit Ballon Club In Josephs Jukebox im Mai
Dans le jukebox de Joseph en mai

In Josephs Jukebox im Mai





Trinken :

La Ronceraie - Santenay 2013
> Weinblatt <

Hören :
Courtney Barnett – Manchmal sitze ich und denke nach, und manchmal sitze ich einfach nur da / Mom + Pop / Indie-Rock





„Manchmal sitze ich und denke nach, und manchmal sitze ich einfach nur da“, lautet der langatmige Albumtitel der Australierin. Die sitzende Position passt perfekt zu den wunderschönen Landschaften Burgunds und zu diesem Santenay-Wein. In Courtney Barnetts Album finden wir die „Fruchtigkeit“, den „Charme und den Charakter“ dieses kostbaren Nektars. Nach ihrem Solodebüt in den Bars von Melbourne hat sich Courtney Barnett mit hervorragenden Musikern umgeben! Dieses erste Album ist seit seiner Veröffentlichung am 23. März ein weltweiter Hit. Fröhliche Balladen, die manchmal an Hits von Alanis Morissette oder Sheryl Crow erinnern, zeugen von großem melodischen Talent, mit Titeln wie „An Illustration of Loneliness“ und dem Hit „Dead Fox“.

Auch andere Tracks sind eher rockig, wir bleiben bei der Noise-inspirierten Indie-Musik im Stil von Yeah Yeah Yeahs, Kills oder PJ Harvey mit den Rock-Hits „Pedestrian at Best“ und „Aqua Profunda!“. Der erste Sonnenbrand des Jahres.


Trinken :
Windmühlenschloss 2011
> Weinblatt <

Hören :
Sufjan Stevens – Carrie & Lowell / Asthmatic Kitty Records / Folk 


Dieses Angebot können Sie nicht ablehnen: das 13. Album des Genies aus dem Mittleren Westen Sufjan Stevens. Ein tiefgründiges und komplexes Album, wie unser Moulin à Vent. Ein Meisterwerk? Sicherlich den anderen Glanzstücken in der reichen Karriere des Amerikaners voraus. Nach dem epischen Folk von „Illinois“, dem elektro-paranoiden Folk von „Age of Adz“ und 10 Alben über Weihnachten kommt endlich „Carrie & Lowell“. Carrie ist die verstorbene Mutter des Künstlers, Lowell sein Stiefvater. Dieses Album ist eine großartige Sammlung intimer Lieder, die von Anfang bis Ende mitreißend sind. Keine Fanfaren mehr, sondern melancholische und reduzierte Lieder. „Death with Dignity“ enthält Arpeggios auf Gitarre und Banjo. Sein Gesang erinnert manchmal an die Reinheit eines anderen Genies, Elliot Smith. „Should Have Know Better“, dieselbe Erfolgsformel. „All of Me Wants All of You“, einer der Höhepunkte des Albums, mit ätherischer Akustik. Etwas gedämpftere und räumlichere Klänge bei „Fourth of July“ oder „Blue Blucket of Gold“. Eine Platte von großer Schönheit, Nüchternheit, Klasse und Tiefe. Die Märzschauer.

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