Was passiert im März in den Weinbergen?
Es mag nicht so erscheinen, wenn man durch die Weinberge unseres schönen Landes spaziert, aber der März ist ein entscheidender Monat für Winzer . Es ist der Beginn der Wachstumsperiode für die Reben und die Zeit, in der die Arbeit in den Weinbergen intensiviert wird. Die Winzer sind damit beschäftigt, die Reben auf die neue Wachstumsperiode vorzubereiten, Zweige zu beschneiden, den Boden zu reinigen und andere Pflegearbeiten durchzuführen. Ja, denn diese Damen müssen für den Frühling bereit sein, der gleich um die Ecke ist.
Winterruhe
In den Wintermonaten befindet sich die Rebe in einer Winterruhe, in der sie ihr Wachstum verlangsamt und ihre Blätter verliert. In dieser Zeit speichert die Rebe Energie für das Frühjahr und den Sommer, wenn das Wachstum intensiver ist. Im März erwacht die Rebe aus ihrer Winterruhe, wenn die Temperaturen steigen und die Tage länger werden.
Die Größe
Der Rebschnitt ist ein entscheidender Schritt für eine gute Ernte. Er dient dazu, das Wachstum der Reben zu kontrollieren, die Qualität der Trauben zu verbessern und die Ernte zu erleichtern. Der Rebschnitt erfolgt während der Winterruhe, kann aber auch im zeitigen Frühjahr erfolgen. In manchen Regionen ist der Rebschnitt im März noch im Gange, in anderen ist er längst abgeschlossen.
Wartungsarbeiten
Im März führen Winzer zudem Pflegearbeiten in den Weinbergen durch. Dazu gehören beispielsweise die Reinigung des Bodens, das Beschneiden abgestorbener Äste und die Reparatur von Stützdrähten. Pflegearbeiten sind wichtig, um die Gesundheit der Reben zu gewährleisten und eine gute Ernte zu garantieren.
Die Knospen
Im März beginnen die ersten Knospen an den Rebzweigen zu sprießen. Knospen sind ein Zeichen dafür, dass sich die Rebe auf eine neue Wachstumsperiode vorbereitet. Knospen entwickeln sich aus ruhenden Knospen an den Zweigen und enthalten einen neuen Trieb, der Blätter und Trauben hervorbringt. Winzer beobachten die Knospen genau, um sicherzustellen, dass sie nicht durch Spätfröste oder extreme Temperaturen beschädigt werden.
Die Gefahr von Frost
Im März besteht in vielen Weinbaugebieten wie in den Vorjahren noch Frostgefahr. Spätfröste können die Knospen schädigen und die Ernte schmälern. Winzer beobachten die Wettervorhersagen aufmerksam und ergreifen Maßnahmen zum Schutz der Reben vor Frost, wie zum Beispiel die Installation von Lüftungstürmen oder die berühmten Kerzen in den Weinbergen, die die Reben in kalten, frostigen Nächten wärmen.
Und dann?
Sobald der Frühling begonnen hat, beginnt definitiv die Blütezeit der Reben: Für den Winzer beginnt damit ein Marathon, der die Reben genau beobachten muss, die im Laufe des Sommers weiter wachsen und ihre Trauben entwickeln, bis das Endergebnis erreicht ist: vollreife Trauben, bereit zur Ernte!