Blog Lecker! Ihre Rosé-Cocktails für den Sommer!
Les cocktails au rosé de votre été !

Ihre Rosé-Cocktails für den Sommer!

Wer das nie gespürt hat, soll uns das erste Glas zuwerfen! Kaum kündigen sich die schönen Tage an, überkommt uns ein unwiderstehlicher Drang, in der Sonne zu schlürfen.

Am Meer oder am Pool, auf einer schönen Terrasse oder einem Balkon, das ist der Ruf des Aperitifs, des gut gekühlten Roséweins und der bunten Mixgetränke. Aber Vorsicht, der Jahrgang 2020 verspricht einzigartig zu werden. Im Keller (sozusagen!) ist der mittlerweile klassische Rosé-Grapefruit-Cocktail, Rosé-Himbeere, Rosé-Limonade angesagt. Dieses Jahr kündigen wir es an und versprechen es: Der Trend geht zur Kühnheit.


Rosé, ein Trend, der sich überall durchsetzt

Niemand hätte darauf einen halben Bitcoin gesetzt, und doch... in wenigen Jahren ist dieser oft kritisierte Rosé zum Liebling der „Generation Y“ geworden. Außerdem, wenn man den besten Barkeepern Glauben schenkt, sinkt der Alkoholgehalt in unseren Cocktails, die Schaumweine werden immer beliebter und Regionalität steht im Vordergrund (passt gut, in Frankreich ist das ein vielversprechender Bürgerakt!). Ideal, um Rosé in all seinen Cocktail-Varianten weiter zu entdecken.


Wagt den unerwarteten Rosé-Cocktail, den man euch ganz nebenbei stibitzen wird!

Alles ist erlaubt, solange es schmeckt – denkt an Schwarztee, Blumen, Espelette-Pfeffer oder Granatapfel. Bereit? Ran an die Shaker! Hier sind 4 Rezepte, die euch überraschen werden.


1- Rosé-Cocktail mit Schwarztee, Himbeere und Basilikum

Auch wenn die Aperitif-Zeit normalerweise nicht die Zeit für Tee ist, gibt es geschmacklich eine Mischung der Genres. Schwarztee veredelt den Rosé, das werden euch alle guten Sommeliers bestätigen.


Für 1 Krug, plant ein:

1 Flasche Rosé (zum Beispiel aus dem Pays d’Oc); 1 Dose Tonic; 5 Beutel Schwarztee; 1 Schale Himbeeren; 120 ml Basilikumsirup, hergestellt aus 100 g Zucker, einer großen Handvoll Basilikum und 100 ml Wasser; Eiswürfel.

Lasst den Schwarztee in 3 Tassen Wasser ziehen. Abkühlen lassen.

In einem kleinen Topf den Zucker bei schwacher Hitze im Wasser auflösen, Basilikum hinzufügen und etwa 1 Stunde zugedeckt ziehen lassen. Abkühlen lassen.

In einem großen Krug, der halb mit Eis gefüllt ist, alle Zutaten vermischen; die Menge des Tonics nach Geschmack anpassen.


Der passende Geheimtipp? Clos de Manzotte - Les Gafets 2019


2- Rosé-Cocktail mit Holunder

Nein, Holunder ist keine indische Tunika ;-) Es ist ein widerstandsfähiger Strauch, der manchmal Beeren und vor allem essbare Blüten trägt. Die Holunderblüten sind zart; ihr besonderer Geschmack, je nach Gaumen zwischen Litschi und Lakritz, passt perfekt zu einem etwas kräftigeren Rosé. Dieses Jahr setzen wir also die Blüten in den Mittelpunkt, wie beim Fooding.


Für 1 Glas, plant ein:

6 cl Rosé (zum Beispiel aus Bordeaux oder Languedoc); 2 cl Holunderblütensirup; 2 cl Limettensaft.

Alles im Shaker mischen. Zum Servieren eine Limettenschale hinzufügen.

Wer rote Fruchtnoten bevorzugt, kann Holunderbeersirup mit einem Viertel Volumen Sprudelwasser und ohne Zitrone wählen. Ja, beim Holunder ist (fast) alles gut!


Der passende Geheimtipp? Château La Négly - L'écume 2019


3- Rosé-Sangria mit Espelette-Pfeffer

„Ni euskalduna naiz!“ – „Ich bin Baskisch!“ Vom uralten Fronton bis zu den tragenden Wellen, von den Festen bis zu den Tellern – kräftig, aber schmackhaft bis in die kleinste improvisierte Herberge – brauchen wir alle irgendwann das Gefühl, das Baskenland in uns zu spüren. Diese Sangria, die Zitrusfrüchte und Espelette-Pfeffer subtil verbindet, bestätigt das.


Für 1 große Schüssel, plant ein:

1 Flasche leichter und fruchtiger Rosé (z. B. Côtes de Provence); 10 cl Limonade; 10 cl rosa Grapefruitsaft; 1 Grapefruit; 1 Limette; 1 Orange; einige Kirschen, wenn Saison ist; 30 g Zucker; Espelette-Pfeffer.

Wascht die Zitrusfrüchte und Kirschen und schneidet sie in Stücke.

In der Schüssel bedeckt ihr die Früchte mit Zucker, dann gießt ihr den Rosé, den Grapefruitsaft und die Limonade darüber.

Streut eine Prise Espelette-Pfeffer darüber (bei starkem Geschmack vorsichtig dosieren!) und mischt alles.

Lasst die Mischung mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen.


Der passende Geheimtipp? Domaine Pey Blanc - Pluriel 2019



4- Rosé-Spritz mit Grapefruit und Granatapfel

„Pass auf, unter meinem Wein die Granatapfel...“! Ein perfektes Obst für einen fruchtigen Rosé. Und wenn es ein Vorher und Nachher Aperol-Spritz gab, spricht nichts dagegen, ihn für diesen Anlass neu zu interpretieren.


Für 1 Krug, plant ein:

1 Flasche Rosé; 37,5 cl Sprudelwasser oder Tonic; 1 rosa Grapefruit; 1 große Granatapfel; 5 Esslöffel brauner Zucker; Eiswürfel.

In einer Schüssel die Grapefruit in Stücke schneiden, Zucker hinzufügen und mit einem Stößel zerdrücken, um möglichst viel Saft zu gewinnen.

Rosé hinzufügen und mischen.
Abseihen und in den Krug gießen.
Granatapfel öffnen, die Kerne herausnehmen und jeweils einen großen Esslöffel in jedes Glas geben. Eiswürfel hinzufügen und die Mischung bis zur Hälfte einschenken, dann mit Sprudelwasser auffüllen.


Ihr wollt noch mehr? Entdeckt das Rezept für Frosé (oder Frozé), unseren Superstar unter den Rosé-Cocktails! Viel Vergnügen beim Genießen!

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