Blog Lecker! Das beste Rezept für Weihnachtspute (und seine europäische Alternative): Unsere Weinempfehlungen für ein genussvolles Weihnachten
La meilleure recette de dinde de Noël (et son alternative européenne) : nos accords mets vins pour un Noël gourmand

Das beste Rezept für Weihnachtspute (und seine europäische Alternative): Unsere Weinempfehlungen für ein genussvolles Weihnachten

Die Weihnachtspute: der (unangefochtene) Star des Festessens

 

Unvorstellbar, ein Weihnachtsessen ohne die majestätische gefüllte Pute. Innen zart, außen goldbraun, sorgt sie immer für einen kleinen Wow-Effekt, wenn sie auf den Tisch kommt. Dass man sie in Frankreich schon seit dem 16. Jahrhundert zubereitet, liegt daran, dass sie alle Kriterien erfüllte: festlich, nahrhaft und vor allem perfekt, um die ganze Tafel zu versorgen.

Heute wird sie gerne neu interpretiert – mit leichteren Füllungen, modernen Beilagen oder einer kleinen süß-salzigen Note, die den Unterschied macht.

 

Das perfekte Rezept für gefüllte Weihnachtspute mit Maronen und Äpfeln

 

Zutaten (für 6 bis 8 Personen)

  • 1 schöne Pute (4 bis 5 kg)
  • 200 g Brät
  • 100 g gekochte Maronen
  • 2 säuerliche Äpfel (z. B. Reine des Reinettes)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Schalotte
  • 2 EL Cognac
  • 30 g Butter
  • Thymian, Salz, Pfeffer

Zubereitung

Bereiten Sie die Füllung vor: Zwiebel und Schalotte hacken und anbraten, Brät, zerbröselte Maronen und gewürfelte Äpfel hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Cognac ablöschen und 5 Minuten köcheln lassen.

Die Pute füllen und gut zubinden.

Bei 180 °C 3 Stunden im Ofen garen, dabei regelmäßig mit dem Bratensaft begießen, damit sie nicht austrocknet.

Goldbraun servieren mit reduziertem Bratensaft und für Puristen mit selbstgemachtem Kartoffelpüree oder in Butter geschwenkten grünen Bohnen.

Das Erfolgsgeheimnis? Regelmäßiges Begießen und etwas Geduld. Weihnachten heißt auch: sich Zeit nehmen.


Die europäische Alternative: die deutsche Weihnachtsgans

 

Wie wäre es mit etwas Abwechslung?
Bei unseren deutschen Nachbarn ist die Weihnachtsgans das Herzstück des Festessens.
Fetter als die Pute, bietet sie unglaublich zartes Fleisch und einen geschmacksintensiven Bratensaft. Serviert mit Rotkohl, Äpfeln und Maronen ist sie ein klassisches Wintergericht: großzügig, goldbraun und aromatisch.

Das Rezept finden Sie in der Sonderausgabe der November-Gazette


Unsere Tipps für perfekte Weinbegleitungen zu Pute und Gans

 

Pute oder Gans – die Idee ist dieselbe: Man muss den Wein finden, der die Balance zwischen Großzügigkeit und Frische hält. Der Wein soll das Fleisch veredeln, ohne es zu beschweren, und gleichzeitig die Füllung, Saucen und Beilagen begleiten.

  • Zur gefüllten Pute: Bevorzugen Sie weiche, fruchtige Rotweine mit geschmolzenen Tanninen. Ein Beaujolais Cru (wie ein Morgon oder Fleurie) oder ein Burgunder aus Pinot Noir sind ideal. Ihre Finesse passt zur zarten Geflügelfleisch und den süßen Noten der Apfel- oder Maronenfüllung.
  • Zur gebratenen Gans, die reichhaltiger und fetter ist, darf es etwas kräftiger sein. Wählen Sie einen Rotwein aus dem Süden (Corbières, Minervois, Languedoc) oder einen körperreichen Côtes-du-Rhône. Ihre Noten von Garrigue, milden Gewürzen und dunklen Früchten gleichen die zarte Textur und den konzentrierten Saft der Gans aus.
  • Für Liebhaber von Weißwein empfehlen wir großzügige, vollmundige und leicht holzige Weißweine, die der Reichhaltigkeit des Festtagsgeflügels standhalten. Ein Chardonnay aus Burgund (Meursault, Pouilly-Fuissé) oder ein Viognier aus dem Rhône-Tal (Condrieu, Saint-Joseph blanc) bringen die buttrige Rundheit und Aromen von Trockenfrüchten und Honig, die wunderbar zum Geflügel passen!

 

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