Blog Tipps und Tricks Fahrer, wenn du ein Champion bist: Pilze sammeln

Fahrer, wenn du ein Champion bist: Pilze sammeln

Pilze sammeln ist wie eine echte Schatzsuche. Die Natur hat verstreute Hinweise, die man entdecken muss. Um diese Schätze zu finden, muss man den Wald und die Bedingungen, die für ihr Vorkommen günstig sind, besser verstehen lernen.

Enthusiasten wissen: Es ist alles eine Frage der Übung und Ausdauer. Da es nichts Besseres gibt, als mit eigenen Produkten zu kochen, aber niemand „seinen“ Platz teilt, gibt uns Chilowé seine besten Tipps für den Einstieg unter den bestmöglichen Bedingungen.

WOHIN?

In staatlichen Wäldern ist das Pflücken erlaubt. Wenn der Wald privat ist, aber keine Zäune oder Verbotsschilder vorhanden sind, probieren Sie es aus! Fragen Sie am besten immer die Einheimischen um Rat.

WANN REISEN?

Da Steinpilze im Herbst wachsen, denken wir oft, dass zwischen September und November alles passiert. Pilze sammeln ist jedoch das ganze Jahr über möglich! Für eine gute Ernte braucht man Regen und mildes Wetter. Ist zudem Neumond, erhöht sich die Chance, etwas zu finden. Gehe frühmorgens auf die Suche, bevor andere Pilzsammler vorbeigekommen sind.

WO KANN MAN ES ANSCHAUEN?

Dort, wo die Blätter die Sonnenstrahlen durchlassen. Pilze wachsen dort, wo es Licht gibt, das sie zum Wachsen brauchen!

Sie brauchen auch Feuchtigkeit: Achten Sie auf niedrige Vegetation (Farne, Heidekraut, hohes Gras, Baumtriebe usw.), die optimale Bedingungen schafft.

Um ein guter Pilzsammler zu werden, müssen Sie Ihre Sinne schärfen! Eine Beule unter den toten Blättern? Ein subtiler Fäulnisgeruch? Feuchtigkeit auf der Haut? All das sind gute Zeichen für eine reiche Ernte!

WELCHE PILZE SOLL MAN SAMMELN?

Nicht alle Pilze sind essbar und manche können sogar dazu führen, dass Sie in die Notaufnahme müssen.

Für den Anfang empfehlen wir Ihnen, fünf Arten zu erkennen, die in den meisten Regionen Frankreichs vorkommen und kein giftiges Pendant haben: den Pfifferling, den Steinpilz, den Schafsfuß, den Herbstpfifferling und den Trompetenpilz.

Wenn Sie Zweifel haben, greifen Sie nicht zu ihnen. In jedem Fall ist es am besten, sie vor dem Verzehr einem Apotheker zu zeigen.

1/ DER PFIFFERLING

Er erscheint ab den ersten Stürmen im Juli in Löchern und Gräben. Er wächst in sandigen Gebieten, oft unter Kiefern, versteckt unter Heidekraut und Farnen. Ein einzelner Hut (eigelb), der aus dem Boden ragt, schüttelt den Rest der Familie ab, der unter dem Moos verborgen ist. Er hat eine trichterförmige, zitronen- oder orangefarbene Farbe und ist von Streifen durchzogen.

2/ DER STEINPILZ

Dies ist der am häufigsten gesammelte Pilz in Frankreich. Von September bis November findet man ihn in den meisten Wäldern, am Fuße von Eichen – seinem Lieblingsbaum –, aber auch unter Buchen, Kastanien und in Laub- und Nadelmischwäldern. Der Steinpilz benötigt Licht zur Entwicklung und wächst wie die meisten Pilze über Nacht.

Sein Fleisch ist weiß und fest und wird im Gegensatz zu seinem Vetter, dem Steinpilz, zwischen den Fingern nicht schwarz.

3 / DER HERBSTPFIFFERLING

Im Gegensatz zu seinem Verwandten, dem Pfifferling, der einen gelben, röhrenförmigen Stiel und einen mattbraunen Hut hat, kann der Herbstpfifferling bis zum ersten Schneefall geerntet werden. Man findet ihn unter Kiefern, im Moos, geschützt durch zerdrückte Farne und Äste auf dem Boden. Er ist nicht leicht zu entdecken, aber wenn man ihn erst einmal hat, sind die anderen nicht weit! Der Pfifferling verströmt einen starken Unterholzduft.

4/ Schafsfuß

Man findet ihn von September bis Dezember im Unterholz von Nadelbäumen, Eichen, Kastanien und Buchen. Es ist ein kreisförmig wachsender Pilz! Er ist an seinen zerbrechlichen, stalaktitenartigen Stacheln unter seinem cremefarbenen Hut zu erkennen. Er hat einen nussigen Geschmack und sein orange-weißes Fleisch ist sehr dicht.

5 / DIE TROMPETE

Trotz seines Namens ist er ein essbarer und köstlicher Pilz. Er heißt so, weil er um Allerheiligen herum wächst. Seine Farbe reicht von Schwarz bis Grau, was ihn auf den ersten Blick unattraktiv macht. Er wächst hauptsächlich unter Laubbäumen in großen Gruppen, versteckt unter dem Laub, an feuchten Orten nach starken Regenfällen. Wie der Pfifferling wächst er jedes Jahr an denselben Stellen nach. Man muss nur einen Platz finden, und die Ernte ist jahrelang gesichert...

Frohe Ernte!

Chilowé, was ist das?

Chilowé steht für mehr Abenteuer! Jede Woche gibt es tolle Tipps für verrückte Naturerlebnisse. Der Chilowé Paris Guide bringt alle nach draußen und hat uns einige tolle Einblicke gegeben!

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