Blog Tipps und Tricks Weine an der Spitze
Les vins au sommet

Weine an der Spitze

Was ist das Besondere an ihnen?

Wo werden sie hergestellt?

Die meisten Bergregionen Frankreichs sind von Weinbergen geprägt. Weine findet man in Savoyen, aber auch in den Hautes-Alpes und im Bugey, einem Voralpenmassiv zwischen Lyon und Genf. An den Hängen des Jura werden verschiedene Weinsorten angebaut, während die Pyrenäen vom Roussillon bis zu den Pyrénées-Orientales mit Weinreben bepflanzt sind, ganz zu schweigen vom Zentralmassiv und den Ausläufern der Vogesen.

Was sind ihre Besonderheiten?

Bergweine profitieren von der einzigartigen Geografie der Gipfel. Von Hang zu Hang finden sich unterschiedliche Bodenarten. Schiefer, Mergel, Granit … All diese Materialien beeinflussen das Terroir. Die Lagen variieren, und die Weinberge sind Temperaturschwankungen ausgesetzt. Einige sind durch Mikroklima geschützt, während andere vom Wind verweht werden. Kälte, Wind und Temperaturschwankungen führen zu Säure, können aber auch die Reifung der Früchte verzögern. Tatsächlich werden Reben in Europa nicht in zu großer Höhe gepflanzt, da sie sonst nicht reifen würden.

Werden sie aufgrund der Höhe anders hergestellt?

Mehr als die Höhe beeinflusst die Hanglage die Weinbereitung. Bei einer Hangneigung von 80 % ist eine maschinelle Lese nicht mehr möglich. Die steilsten Hänge, wie die von Chignin in Savoyen, müssen gepflegt und von Hand geerntet werden. Diese Einschränkung wirkt sich logischerweise auf Ertrag und Flaschenpreis aus. Abgesehen von ihrer Herkunft haben Bergweine wenig gemeinsam.

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