Weihnachten in Italien: Traditionen, Menü und Weine
In Frankreich kommt man an der Pute mit Maronen, Foie Gras und der Bûche zu Weihnachten nicht vorbei! Aber wie feiern unsere europäischen Nachbarn eigentlich die Festtage? Packen Sie Ihre Koffer und reisen Sie in den Stiefel für ein unvergessliches Weihnachten, garantiert 100 % Dolce Vita!
Unterschiedliche Traditionen je nach Region in Italien
In Italien nimmt man Weihnachten sehr ernst! Je nachdem, in welcher Region Sie sich befinden, können die Feierlichkeiten bereits am 13. Dezember beginnen. Denn im Norden wird die Heilige Lucia gefeiert, an die die Kinder Briefe schreiben, um Geschenke zu erbitten.
In Rom hingegen müssen die Kleinen viel Geduld zeigen, denn man wartet auf die Epiphanie, also den 6. Januar, um Weihnachten zu feiern. Keine Heilige in dieser Geschichte, sondern eine freundliche Hexe namens Befana, die auf einem fliegenden Besen reitet. Mit Asche bedeckt, kommt sie durch den Schornstein, um den braven Kindern Spielzeug zu bringen. Wer jedoch Wutanfälle und Launen aneinanderreiht, bekommt nur Kohle!
Abgesehen von diesen Traditionen feiern die meisten Italiener Weihnachten am 25. Dezember und erwarten sehnsüchtig den Babbo Natale (den berühmten Weihnachtsmann) und das Gesù Bambino (das Christkind). Am Vorabend gehen fast alle, da sie sehr gläubig sind, zur Messe.
Aber was isst man am Heiligabend?
Auf den Tisch! Was die Küche angeht, machen uns die Italiener mit ihren Spezialitäten, die alle köstlicher sind als die anderen, richtig Appetit. Und Weihnachten bildet da keine Ausnahme, denn der Tisch ist voll mit schmackhaften Gerichten. Und wenn es Tradition ist, am Abend des 24. leicht zu essen (Fisch), wird am Menü des 25. nicht gespart.
Antipasti zum gelungenen Start ins Essen und um den Gaumen zu wecken. Man entscheidet sich für Crostini mit Geflügelleberpastete, eine Spezialität aus der Toskana. Dann folgt die Vorspeise mit Tortellini in Brühe! Für den Hauptgang hängt die Wahl von der Region ab: gefüllter Hahn, Lasagne, Spaghetti alle Vongole…
Und für die süße Verführung zum Dessert gibt es den großen Klassiker des italienischen Weihnachtsessens: den mit Creme gefüllten Panettone. Im Süden essen die Italiener auch „Struffoli“, kleine Krapfen mit Honig, Orange und kandiertem Zedrat, bedeckt mit bunten Bonbons, den sogenannten „Diavolilli“. Last but not least beenden manche dieses üppige Mahl mit dem Salame di cioccolato, der nichts anderes als eine Schokoladenwurst ist!
Und der Wein dazu?
In Italien isst man gut, bekommt viele Geschenke, aber was trinkt man? Wenig überraschend stehen Schaumweine bei den Festtafeln im Mittelpunkt. Man findet den einzigen und unverzichtbaren Prosecco, den Star unter den italienischen Weinen. Und das passt gut, denn Le Petit Ballon hat einen Vorrat an Flaschen angelegt, um Ihnen für das Weihnachtsessen folgende anzubieten:
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Bio-Prosecco: Eine ökologische Prosecco-Cuvée aus der Rebsorte Glera. Das Ergebnis: ein luftiger, leichter und fruchtiger Wein mit frischen Noten von Minze und Zitrusfrüchten.
- Prosecco extra Dry: Dieser Prosecco besticht durch Aromen von Honig, Birne und Pfirsich, begleitet von feinen, erfrischenden Perlen, die zu einer fröhlichen und belebenden Verkostung einladen.
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