Ein kaltes Mikroklima, eingebettet in die Wärme des Languedoc. Dieses klimatische Paradoxon ist eines der bestgehüteten Geheimnisse des Mas de Daumas-Gassac, eines Weinguts, das in Aniane als Ikone gilt. Auf durchlässigen und armen Böden, die manchmal mit denen der größten Bordeaux-Weine verglichen werden, schöpft dieser außergewöhnliche Wein seine Komplexität.
Die Geschichte beginnt bereits 1974, als Aimé und Véronique Guibert sich auf dieses verrückte Abenteuer einließen, fest entschlossen, das Potenzial dieses zu Unrecht als bescheiden eingeschätzten Terroirs zu beweisen. Es gelang ihnen, einen so feinen Wein zu kreieren, dass der berühmte Gault & Millau ihn als das „Château Lafite des Languedoc“ bezeichnete.
Heute führt die zweite Generation der Guiberts diese Familienphilosophie fort. Sie pflegt ein einzigartiges „ampelographisches Museum“ mit etwa vierzig seltenen Rebsorten, die sich mit dem Cabernet Sauvignon vermischen. Das Weingut produziert Weine, die der Zeit trotzen, und vereint mediterrane Kraft mit der Eleganz der Bordeaux-Rebsorten, wodurch eine außergewöhnliche organoleptische Fülle zum Ausdruck kommt. Dieses Familienunternehmen engagiert sich mit Leidenschaft für Authentizität und Tradition und bietet Grand Vins von seltener Feinheit.