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Formel Bonjour la France
Monat 1, Rezept 1: Der Pastetenkruste

Pastetenkruste

Der Pâté en croûte (oder pâté-croute für die Eingeweihten) ist der Star geselliger Tafeln: rustikal, großzügig und genau richtig goldbraun. Dazu passt ein weicher, fruchtiger Rotwein, der den Teig respektiert und die Füllung veredelt. Einfach, grundlegend, wie der andere sagen würde.

Die perfekte Harmonie mit den Weinen des Labels Charnu.

Mit seiner runden Textur, seinen seidigen Tanninen und Aromen reifer Früchte spiegelt ein körperreicher Rotwein die Großzügigkeit des Pasteten im Teigmantel wider, ohne sie zu überdecken. Er umhüllt die Füllung, respektiert den Teig und bringt genau die richtige Menge an Fruchtigkeit und Geschmeidigkeit für eine köstliche Kombination.
Es ist die ausgewogene Struktur des Weins, die zwischen Leichtigkeit und Kraft liegt, die es ihm ermöglicht, ein rustikales Gericht zu veredeln, ohne es zu dominieren.

Zutaten (für 4 Personen)

  • 1 Rolle Mürbeteig (oder hausgemachter Mürbeteig, Rezept unten)
  • 300 g Brät
  • 150 g Kalbfleisch, gehackt
  • 1 Ei
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Cognac
    (optional) Salz, Pfeffer, Thymian

    Option hausgemachter Mürbeteig
  • 250 g Mehl
  • 125 g kalte Butter
  • 1 Prise Salz
  • 5 cl Wasser (ca.)

Zubereitung des hausgemachten Mürbeteigs

  1. In einer Schüssel Mehl und Salz vermischen.
  2. Die Butter in kleine Würfel schneiden und mit den Fingerspitzen einarbeiten, bis die Mischung krümelig ist.
  3. Nach und nach das Wasser hinzufügen und den Teig schnell bearbeiten, bis eine homogene Kugel entsteht.
  4. Mit Frischhaltefolie abdecken und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, bevor er verwendet wird.

Zubereitung der Pastete im Teigmantel

  1. Heizen Sie den Ofen auf 180°C vor.
  2. Vermischen Sie das Fleisch mit dem Ei, der Schalotte, dem gehackten Knoblauch, dem Cognac, dem Thymian, Salz und Pfeffer.
  3. Rollen Sie den Teig in einer Kastenform aus und füllen Sie ihn mit der Farce.
  4. Decken Sie die Farce mit einer zweiten Teigscheibe ab und verschließen Sie die Ränder gut.
  5. Schneiden Sie in der Mitte eine kleine Öffnung, damit der Dampf entweichen kann.
  6. Backen Sie das Ganze etwa 40 Minuten, bis die Kruste goldbraun ist.

🌟 Der Tipp, um beim Aperitif zu glänzen 🌟

Warum sagt man „Piquette“?

Ursprünglich war piquette kein schlechter Wein, sondern ein Getränk aus Trester (den Rückständen der Trauben nach dem Pressen), das mit Wasser verdünnt wurde, um eine leichte Gärung zu erzielen. Wenig alkoholisch und erfrischend wurde es den Weinlesern serviert. Also nichts Beschämendes: Es war der Wein des Volkes und der Arbeiter!

Guten Appetit und viel Genuss!