In 3 Monaten mit Tapas richtig durchstarten
Formel Hola España
Monat 3, Rezept 2: Miesmuscheln in Escabeche
Miesmuscheln in Escabeche
Das Geheimnis dieser Muscheln? Das „Escabeche“, eine Marinade aus Essig, Öl und Gewürzen, erfunden von den Arabern und von den Spaniern übernommen. Ursprünglich war es eine Technik, um Lebensmittel länger haltbar zu machen. Heute ist es eine kultige Tapa, die in Bars oder direkt aus der Dose serviert wird.
Die perfekte Harmonie mit den Weinen des Labels Rond.
In Essig und Gewürzen mariniert, bieten die Mejillones en Escabeche eine subtile Balance zwischen Säure, Jodgehalt und rauchigen Noten. Um diese Komplexität nicht zu stören, wählt man einen runden Weißwein mit weicher Textur und kontrollierter Säure. Sein voller und seidiger Geschmack mildert die Lebhaftigkeit des Essigs und hebt den jodhaltigen Grundgeschmack der Muscheln hervor. Die Aromen, meist von gelben Früchten, manchmal leicht buttrig oder briocheartig, umhüllen die Marinade und runden die Ecken des Gerichts ab. Genau darin liegt der Vorteil eines runden Weins: Er beruhigt, ohne zu dämpfen. Wenn das Gericht etwas scharf ist, bringt der Wein das Gleichgewicht zurück. Das Ergebnis: eine harmonische Verbindung voller Geschmeidigkeit!
Zutaten (für 4 Personen)
- 1 kg Miesmuscheln
- 100 ml Wein-Essig
- 100 ml Olivenöl
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Teelöffel Paprika
- 1 Lorbeerblatt
- Pfeffer
Vorbereitung
- Die Muscheln gründlich reinigen und dämpfen, bis sie sich öffnen.
- Die obere Schale entfernen.
- In einem Topf das Öl mit dem fein gehackten Knoblauch, Paprika, Lorbeer und einigen Pfefferkörnern erhitzen.
- Den Essig hinzufügen und 1 bis 2 Minuten zum Kochen bringen.
- Die noch warme Marinade über die Muscheln gießen, abkühlen lassen und dann mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen, bevor sie serviert werden.
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Das größte Weingut der Welt
Mit über einer Million Hektar Weinbergen hält Spanien den Weltrekord für die größte Rebfläche. Von Galicien bis Andalusien, über Kastilien, bietet jede Region einzigartige Bedingungen. Paradoxerweise produziert das Land jedoch weniger Wein als Frankreich oder Italien: Die spanischen Reben werden oft weiter auseinander gepflanzt, um der Hitze und Trockenheit zu widerstehen. Weniger Menge, aber mehr Qualität.