Und um die Woche gut zu beginnen, treffen wir uns in „Der Wochenunterricht“!
Sind Sie neugierig, wie ein Wein entsteht?
Sie müssen zuerst eines wissen: Eine Cuvée zu kreieren bedeutet nicht einfach, Trauben in eine Flasche zu füllen.
Es ist ein echter Marathon aus Geduld, Leidenschaft… und viel Know-how. Also, wir nehmen Sie schnell (und gut) mit hinter die Kulissen der Entstehung einer Cuvée: von der Traube bis zur Flasche!
1. Alles beginnt in den Weinbergen
Ein guter Wein beginnt mit guten Trauben. Aber wie erhält man gute Trauben? Es ist das Geheimrezept des Terroirs: die geschickte Mischung aus verschiedenen Bodenarten, Klima und dem Know-how des Winzers, der seine Reben das ganze Jahr über liebevoll pflegt.
Alles über Böden
2. Die Zeit der Weinlese
Dann kommt der große Moment: die Weinlese. Von Hand oder mit der Maschine werden die Trauben zum richtigen Zeitpunkt geerntet, weder zu früh noch zu spät: wenn die Reife der Trauben dem Wein entspricht, den der Winzer herstellen möchte.
Einige Erfahrungsberichte
3. Platz für die Weinherstellung
Die Trauben werden entrappt, zerdrückt und dann zur Gärung in den Gärtank gegeben: Die Zucker verwandeln sich unter dem Einfluss der Hefen in Alkohol, die Aromen entfalten sich. Der Winzer agiert als Dirigent, indem er die Maischestandzeit der Schalen (bei Rot-, Rosé- oder Orangewin) oder die Gärdauer steuert, um das Beste herauszuholen.
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4. Die Montage oder die Kunst des Mischens
Der Kellermeister riecht, kostet, mischt und manchmal werden mehrere Parzellen, Rebsorten oder Cuvées zusammengestellt, um die perfekte Balance zu schaffen.
Was sagt Antoine dazu?
5. Die Zucht
Im Tank, in der Amphore oder im Eichenfass nimmt sich der Wein die Zeit, sich zu setzen. Er verfeinert sich, gewinnt an Körper, entwickelt neue Aromen (zum Beispiel Vanille, die sich bei der Reifung im Eichenfass entfaltet) oder gewinnt an Rundheit. Das Gefäß (und die Zeit) machen den entscheidenden Unterschied.
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6. Abfüllung & Etikettierung
Letzte Etappe: Wir filtern, füllen ab, verschließen mit einem Korken (oder einer Kapsel) und kleiden die Flasche ein.
Hier haben wir das Design von Batti Batti gewählt, unserer Rosé-Cuvée, die jedes Jahr von unserem Sommelier und einem wechselnden Partnerweingut kreiert wird.
Sobald das Etikett angebracht ist, ist die Cuvée bereit, zu Ihnen zu reisen.
6 Gründe, Rosé im Winter zu probieren
Oh ja, Rosé ist nicht nur für sonnige Sommer-Aperitifs gedacht! Er ist auch ein echter Chamäleon am Tisch, der sich an eine Vielzahl von Gerichten und Momenten anpasst.
1. Gastronomische Rosés gibt es und sie können mit leichten Rotweinen mithalten
Nicht alle Rosés sind „Pool-Rosés“. Einige Rosés sind strukturierter, aromatischer, werden manchmal im Fass ausgebaut und haben sogar eine Struktur, die der mancher leichter Rotweine ähnelt, wie zum Beispiel Saignée-Rosés (Bandol, Tavel). So passen sie perfekt zu etwas aufwendigeren und wärmenden Gerichten im Winter (Tajines, Boeuf Bourguignon, Kalbsblanquette, helle Fleischgerichte in Sauce usw.).
2. Sie bringen Frische zu oft sehr schweren Wintergerichten
Im Winter sind die Mahlzeiten oft reichhaltig und deftig, wie zum Beispiel Raclette oder Tartiflette. Rosé bringt eine schöne ausgleichende Frische, die das Fett und die Salzigkeit von Käse und Wurstwaren leichter macht.
3. Ein sehr gutes Match mit würzigen und süß-salzigen Gerichten
Fruchtige oder leicht würzige Rosés passen sehr gut zu scharfen oder süß-salzigen Gerichten. Sie beleben die Aromen, ohne zu dominieren. Ideal zum Beispiel bei asiatischen Küchen.
4. Farblich abgestimmte Kombinationen: die Kunst des Ton-in-Ton
Egal zu welcher Jahreszeit, man genießt immer kleine Garnelen, Thunfisch-Sashimi, Wurst oder Lachs-Tatar. Und was lehrt uns die Regel der Farbabstimmung? Dass der Wein, der am besten dazu passt, Rosé ist!
5. Sie zaubern ein Lächeln, selbst an grauen und kalten Tagen
Stellen Sie sich vor, es ist mitten im Januar, die Feiertage sind vorbei, Sie frieren und zählen die Tage bis zum Sommerurlaub. Weckt das nicht die Sehnsucht nach südlichen Geschmacksrichtungen? Bereiten Sie eine Ratatouille, Tapenade, gegrillten Fisch oder sogar eine Pizza zu – und die perfekte Begleitung dazu? Ein Rosé aus dem Süden, ohne Zweifel!
6. Im Winter brauchen wir auch Sanftheit, um die Herzen zu wärmen
Wie wäre es, zum Dessert einen mehr oder weniger süßen Rosé (wie Cabernet d’Anjou) zu servieren? Zu einer roten Fruchttarte oder Panna Cotta bringt er alle an einen Tisch.
Rezept für Thunfisch-Tataki und Roséwein
Zutaten (für 4 Personen):
- 4 schöne Scheiben Rot Thunfisch (frisch oder gefroren)
- Frischer Ingwer
- 1 Limette
- 3 großzügige Handvoll Sesamsamen
- 3 EL Olivenöl
- 3 EL Sesamöl
- 4 EL salzige Sojasauce
- Optional: Winter- und exotische Früchte (Mandarinen, Kiwi, Mango, etc.)
Zubereitung:
1. Ein Stück Ingwer von einigen Zentimetern abschneiden und reiben.
2. In einer Schüssel mit hohem Rand den geriebenen Ingwer, Sesamöl, Sojasauce und den Saft der Limette vermischen.
3. Die ganzen Thunfischscheiben hineinlegen und 1 Stunde im Kühlschrank marinieren lassen.
4. In der Zwischenzeit die gewählten Früchte in kleine Würfel schneiden und kühl stellen.
5. Nach 1 Stunde die Sesamsamen auf der Arbeitsfläche ausbreiten und die Thunfischscheiben darin wälzen.
6. Eine Pfanne mit Olivenöl erhitzen und die Thunfischscheiben darin kurz anbraten (1 Minute pro Seite).
7. Die Scheiben aus der Pfanne nehmen und in dünnere Scheiben schneiden (ca. 1 cm).
8. Auf dem Teller anrichten und mit den gewürfelten Früchten bestreuen.
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Gültig bis zum 31.12.2025