Blog Wein-News Wie wählt man einen Roséwein aus? Der einfache Leitfaden, um keine Fehler mehr zu machen
Comment choisir un vin rosé ? Le guide simple pour ne plus se tromper

Wie wählt man einen Roséwein aus? Der einfache Leitfaden, um keine Fehler mehr zu machen

Rosé ist der Wein, von dem man glaubt, er sei am einfachsten zu wählen… und doch unterschätzt man oft seine Vielfalt. Das Ergebnis: Man wählt oft zufällig oder nur nach der Farbe. Eine falsche gute Idee.

Gute Nachricht: Einen Rosé zu wählen ist eigentlich ganz einfach. Vorausgesetzt, man hat die richtigen Orientierungspunkte.

 

Warum nicht alle Rosés gleich sind

 

Entgegen einer verbreiteten Meinung ist Rosé kein einheitlicher Wein. Hinter seinem Image als Sommerwein verbirgt sich eine große Vielfalt.

Manche Rosés sind frisch, leicht, für den Aperitif gedacht. Andere sind strukturierter, intensiver und können eine ganze Mahlzeit begleiten.

Diese Vielfalt erklärt sich vor allem durch die Art der Rosé-Herstellung: mehr oder weniger lange Mazerationszeit, verwendete Rebsorten, Terroir… So viele Faktoren beeinflussen die Farbe, aber vor allem die Substanz und die Aromen.

Das Problem ist, dass diese Unterschiede nicht immer leicht auf einem Etikett zu erkennen sind. Und hier beginnen die Fehler.

 

Die richtige Herangehensweise: Nach Stil denken, nicht nach Farbe

 

Ein sehr blasser Rosé wird oft mit einem Qualitätswein assoziiert. Tatsächlich gibt die Farbe einen Hinweis… aber sie sagt nicht alles und vor allem nichts über die Qualität aus.

Ein heller Rosé ist in der Regel leichter, lebhafter.
Ein kräftigerer Rosé ist oft strukturierter, intensiver.

Wenn es einen Wein gibt, der die Dinge gerade rückt, dann ist es der Tavel. Dieser Rosé aus dem Rhonetal ist von Natur aus dunkler, fast hellrot. Lange Zeit wurde er von manchen Konsumenten gemieden… einfach wegen seiner Farbe.

Und doch ist es einer der gastronomischsten Rosés überhaupt.

Also ist es einfacher, sich nicht nur auf die Farbe zu verlassen, sondern nach Stil zu denken.

Genau auf dieser Basis haben wir unsere Labels bei Petit Ballon aufgebaut, damit Sie ohne Zögern wählen können.

 

Leichter Rosé: die Wahl der Frische

 

Im Mund sind die Rosés des Labels Léger frisch, erfrischend, geprägt von Aromen kleiner roter Früchte, Johannisbeeren oder Zitrusfrüchten wie Grapefruit. Ihre Struktur ist leicht, mit einer schönen Säure, die dieses Gefühl von sofortiger Frische vermittelt.

Das sind Weine, die für den sofortigen Genuss gemacht sind, jung getrunken werden, oft im Freien, wenn die Temperaturen steigen.

Einige Beispiele zur Orientierung

  • Côtes de Provence
  • Rosé de Loire
  • Bordeaux Rosé

Das sind die am weitesten verbreiteten Rosés… und die am meisten mit dem Sommer assoziierten.

Wann man einen Leichten Rosé wählt:

  • für den Aperitif
  • zu einem Salat oder einem leichten Gericht
  • bei einem Picknick oder Mittagessen auf der Terrasse

 


Strukturierter Rosé: der Rosé, der zum Essen passt

 

Im Gegensatz dazu bieten die Rosés, die unter dem Label Strukturierter Rosé eingestuft sind, ein ganz anderes Erlebnis.

Ihre Farbe ist kräftiger, ihre Substanz dichter. Am Gaumen entwickeln sie Aromen von reifen roten Früchten, manchmal mit würzigen Noten, und einer echten Präsenz.

Diese Rosés sind nicht mehr nur Aperitifweine: Sie sind Tischweine. Sie haben genug Struktur, um reichhaltigere Gerichte zu begleiten und sich über ein ganzes Essen zu erstrecken.

Ihre aromatische Intensität und ihre Substanz machen sie besonders geeignet für reichhaltigere und vielfältigere Kombinationen.

Die Rosés aus Tavel sind ein gutes Beispiel. 

Weitere Beispiele zum Entdecken: Bandol Rosé, Lirac Rosé. 

Wann man einen Rosé mit Label Strukturierter Rosé wählt:

  • für ein Barbecue
  • zu Grillgerichten, mediterranen Speisen
  • für ein vollständiges Essen

 

Wie Sie je nach Anlass die richtige Wahl treffen

 

Letztlich ist die beste Art, einen Rosé auszuwählen, sich nicht auf Herkunft oder Farbe zu konzentrieren, sondern auf den Moment, in dem Sie ihn trinken werden.

  • Sie suchen einen Wein für den Aperitif? Greifen Sie zu einem leichten Rosé.
  • Sie planen ein Essen? Ein strukturierter Rosé ist besser geeignet.
  • Sie möchten einen vielseitigen Rosé, der zu mehreren Gerichten passt? Auch hier bevorzugen Sie einen strukturierten Rosé.

Diese einfache Überlegung hilft, die meisten Fehler zu vermeiden.

 

Fallen, die es zu vermeiden gilt

 

Manche Gewohnheiten halten sich hartnäckig, erschweren aber unnötig die Wahl.

Nur nach der Farbe zu wählen, ist wohl der häufigste Fehler. Ein sehr blasser Rosé ist nicht unbedingt besser, er ist einfach leichter im Stil.

Ein weiterer klassischer Fehler: alle Rosés sehr kalt zu servieren. Ein zu eisgekühlter Rosé verliert an Aromen und Ausdruck. Ein leichter Rosé wird bei etwa 8 bis 10 °C serviert, während ein strukturierter Rosé etwas weniger kühl, bei etwa 10 bis 12 °C, besser zur Geltung kommt.

Schließlich ist es ein häufiger Fehler, einen zu leichten Rosé zu einem vollständigen Essen zu wählen. Der Wein kann dann an Substanz fehlen und gegenüber dem Gericht untergehen.

Abschließend ist die Vorstellung, dass Rosé nur im Sommer getrunken wird, ebenfalls ein Irrglaube: Besonders strukturierte Rosés eignen sich das ganze Jahr über als Begleitung zu Mahlzeiten.

 

 

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