S2E1: Frédéric Beigbeder, Gast im Podcast C'est Divin
„Ich mag Bordeaux sehr, besonders seit dem Lockdown. Das hat mir wahrscheinlich das Leben gerettet. Ich trinke eigentlich den ganzen Tag Wein in meiner Badewanne.“
Sein Leben als Werbefachmann für Spirituosenhersteller, die ersten Flaschen, die er im Weinkeller seines Großvaters trank, seine Reisen nach Irland oder Schottland, um Brennereien zu besuchen, und vor allem die Kreation eines 100 % französischen Bio-Wodkas: Frédéric Beigbeder erzählt uns seine Erinnerungen rund um Wein und Spirituosen in dieser ersten Folge der zweiten Staffel des Podcasts C'est Divin!
„Bei meinem Großvater gab es einen sehr guten Weinkeller, sodass ich schon früh schöne Flaschen probieren konnte. Aber meine erste echte Erinnerung ist ein Pfirsich-Champagner ... der ein absolut widerliches, sehr süßes Produkt war! Aber in den 80er Jahren sehr beliebt. Daraus habe ich eine Lektion gezogen, als ich den Wodka Philtre kreierte: Ohne Zucker tut der Kopf am nächsten Tag weniger weh!“
Gleichzeitig mit seinen ersten Flaschen entdeckt Frédéric Beigbeder Literatur, Poesie und das Schreiben. Dabei entdeckt er vor allem die Romane von Frédéric Dard, die einige Jahre später seinen unbefangenen Stil inspirieren werden. Der Kreis schließt sich, als er Jahre später seine Feder auf eine Weinflasche setzt. Das Château Chasse-Spleen, bei Bordeaux-Liebhabern wohlbekannt, bittet jedes Jahr Schriftsteller, einen Satz auf das Etikett eines seiner Weine zu schreiben. Und Frédéric Beigbeder durfte das auch. 2014 schrieb er auf einen Moulis en Médoc 2014: „Ein Jäger des Spleens muss damit rechnen, Trophäen der Melancholie zu sammeln.“ Nicht weniger!
Kurz gesagt, eine Folge mit Roadmovie-Atmosphäre im erfüllten Leben dieses Fünfzigjährigen mit tausend Leben, die Sie von den Ebenen Russlands bis zu den mondänen Abenden in Paris mitnimmt – voller Poesie und Rock ’n’ Roll.